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Quelle: DEUTSCHE WELLE. Verstehen Sie Deutsch? Deutsche Eigenarten im Cartoon. Verfügbar unter: https://www.dw.com/de/verstehen-sie-deutschdeutsche-eigenarten-im-c artoon/a-46169513. Zugriff am 10. Juli 2024.
Der Cartoon kann auf vielfãltige Weise für einen interkulturellen Ansatz genutzt werden:
l. Erkundung von Stereotypen und Wahrnehmungen: Der Kommentar im Cartoon kann eine Diskussion über Stereotypen auslõsen, die mit der deutschen Kultur verbunden sind, insbesondere in Bezug auf Effizienz und Pünktlichkeit, die oft Deutschland und der Deutschen Bahn zugeschrieben werden. Dies ermõglicht den Schülern, zu untersuchen, wie Stereotypen entstehen, welche Grundlagen sie haben und wie sie in der Realitãt verzerrt oder umgekehrt werden kõnnen.
ll. Vergleich mit lokalen Erfahrungen: Die Schüler kõnnen angeregt werden, die Erfahrung mit õffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland mit der in ihren eigenen Lãndern oder Regionen zu vergleichen. Dies fõrdert ein besseres Verstãndnis unterschiedlicher Erwartungen und kultureller Realitãten in Bezug auf õffentliche Dienste und lnfrastrukturen.
lI. Diskussion über kulturelle ldentitãt: Der Cartoon kann zu einer Erkundung der deutschen kulturellen ldentitãt und ihrer Wahrnehmung sowohl intern ais auch extern führen. Die Schüler kõnnen untersuchen, wie nationale und kulturelle ldentitãt durch lnstitutionen wie die Deutsche Bahn geprãgt wird und wie sie in den Medien und der õffentlichen Wahrnehmung reflektiert wird.
IV. Analyse von Humor und Satire: Die Verwendung von Humor im Cartoon kann analysiert werden, um zu verstehen, wie er kulturelle Themen auf eine leichte und satirische Weise anspricht. Dies kann die Schüler dazu anregen, darüber nachzudenken, wie Humor eine effektive Mõglichkeit sein kann, um über die Gesellschaft und ihre lnstitutionen zu kommentieren.
ln dieser Hinsicht ist es richtig zu sagen:
I.Wir fahren wegen der Kãlte nicht zum See.
II.Dãnemark liegt zwischen der Nordsee und der Ostsee.
III.Wir müssen durch den Tunel fahren.
IV. Kõln liegt an der Rhein.
V.Der Hund schlaft unter das Bett.
Die Nutzung digitaler Medien im Unterricht für Deutsch ais Fremdsprache hat in den letzten Jahren eine bedeutende Rolle eingenommen. Diese Medien bieten vielfaltige Mõglichkeiten, das Lemen der Sprache effektiver und interessanter zu gestalten.
Eine der wichtigsten Vorteile digitaler Medien ist die Zuganglichkeit zu authentischen Materialien. Durch Vídeos, Podcasts, Online-Zeitungen und soziale Medien kõnnen Lemende nicht nur die Sprache hõren und lesen, wie sie im Alltag verwendet wird, sondem auch Einblicke in die Kultur und gesellschaftliche Themen erhalten, die mit der deutschen Sprache verbunden sind. Dies fõrdert nicht nur das sprachliche Verstandnis, sondem auch das kulturelle Bewusstsein der Lemenden.
Des Weiteren bieten digitale Medien interaktive Lemplattformen und Apps, die das individuelle Lemen unterstützen. Lemende kõnnen ihr Tempo anpassen, Übungen zur Grammatik und zum Wortschatz durchführen und Gamification-Elemente direkt Feedback motivieren erhalten. Lemenden zusatzlich und fõrdem den spielerischen Zugang zur Sprache.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Mõglichkeit der
Kommunikation und des Austauschs über digitale
Kanale. Lemende kõnnen mit Muttersprachlem in
sozialen
Netzwerken
oder
über
Sprachtandem-Plattformen kommunizieren, um ihre
sprachlichen Fahigkeiten in authentischen Situationen zu
üben und zu verbessem.
Jedoch ist es wichtig, die Qualitat der digitalen lnhalte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass sie den padagogischen Zielen entsprechen. Lehrkrafte spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie geeignete Materialien auswahlen, den Lemprozess begleiten und den Einsatz digitaler Medien im Unterricht effektiv integrieren.
lnsgesamt bieten digitale Medien im Unterricht von Deutsch ais Fremdsprache eine Fülle an Mõglichkeiten, die Lemenden zu motivieren, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und ein tieferes Verstandnis für die deutsche Sprache und Kultur zu entwickeln.
Quelle: Kaspar, K., Minkley, N., & Rohlfs, C. "Bildung, Schule, Digitalisierung." Pedocs, 2020. Verfügbar unter: https://www.pedocs.de/volltexte/2020/21043/pdf/Kaspar _ et_al_ 2020 _ Bil dung_Schule_Digitalisierung.pdf. Zugriff am 17. Juli 2024 (Adaptiert).
Welcher Vorteil bietet die Nutzung digitaler Medien im Unterricht für Deutsch ais Fremdsprache, wie im Text diskutiert? Wahlen Sie die richtige Option aus:
Hajok, D. (n.d.). Digitalisierung der Hilfen zur Erziehung: Einblicke und Perspektiven. Digitale Jugendhilfe. Retrieved from https://www.digitalejugendhilfe.de/fileadmin/uploads/user_upload/Publik ationen/Webseite_Digitalisierung_HzE_Hajok.pdf
Wahlen Sie die Altemative, die die Lücke im Textauszug korrekt ausfüllt:
Quelle: Garbe, C. (2022). Lesekompetenz - Lesesozialisation Lesefõrderung. ln U. Abraham & T. Becker (Hrsg.), Basiswissen Lehrerbildung: Deutsch unterrichten (1. Auflage, S. 106-124). Klett Kallmeyer.
Beim Lesen eines Textes werden verschiedene Fertigkeiten aktiviert. Welche Lesestrategien müssen Deutschlehrer(innen) einüben?
Quelle: BUSCH, A.; STENSCHKE, A. Germanistische Linguistik: Eine Einführung. 2. ed. Gunter Naar Verlag, 2008.
Lesen Sie das Gedicht von Robert Gernhardt:
Einst Land der Dichter und der Denker,
Dann Land der Richter und der Henker,
Heut' Land der Schlichter und der Lenker-;
Wann Land der Lichter? Wann der Schenker?
Quelle: GERNHARDT, Robert. Komik. em: https://www.robertgernhardl.de/gernhardls-welten/komik. Acesso em: 20 jul. 2024.
Welche der folgenden Wõrter bilden Minimalpaare?
I.Dichter - Richter
II.Schlichter - Lichter
III.Denker - Henker
IV.Dann - Heute
V.Wann - Wann

Das humorvolle Element in diesem Cartoon liegt darin, dass
l. Anstatt eine traditionelle Methode zu verwenden, um Dracula abzuwehren, wie Knoblauch oder ein Kreuz, verwendet der Charakter eine einfache wissenschaftliche Erklãrung über das Mondlicht.
ll. Dracula, der ein Wesen der Dunkelheit ist und oft ais immun gegen einfache wissenschaftliche Erklãrungen betrachtet wird, verschwindet, wenn er mit einer rationalen Erklãrung konfrontiert wird.
lll.Draculas über die Mondlichtreflexion Unkenntnis über die Reflexion des Mondlichts führt zu einer absurden Logik und lronie, wie es typisch für Cartoons ist.
Sind die folgenden PPs und NPs Modifikatoren oder Ergãnzungen? Was ist richtig (R) oder falsch (F):
(_)lch lese ein Buch. (Ergãnzung)
(_)lch trinke jeden Morgen Kaffee. (Modifikator)
(_)Wir fahren in den Urlaub. (Ergãnzung)
(_)Er kommt aus Spanien. (Ergãnzung)
(_)Sie arbeitet bis spãt in die Nacht. (Modifikator)
Missverstãndnisse zu ____ Durch den Austausch und das Verstãndnis verschiedener Kulturen kõnnen wir nicht nur _____ Freundschaften aufbauen, sondem auch im beruflichen Kontext erfolgreicher sein. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, offen für neue Perspektiven zu sein und kontinuierlich an unseren ____ zu arbeiten.
Quelle: Council of Europe. (n.d.). Einheit 4: Wie man angemessen mit kulturellen Unterschieden umgeht und wie man lnterkulturalitãt lebt. Retrieved from https://rm.coe.int/einheit-4-wie-man-angemessen-mit-kult urellen-unterschieden-umgeht-und-/1680761758. (Adaptiert)
Wãhlen Sie die Alternative, die die Lücke im Textauszug korrekt ausfüllt:
Quelle: BUSCH, A.; STENSCHKE, A. Germanistische Linguistik: Eine Einführung. 2. ed. Gunter Naar Verlag, 2008.
Um welche Wortbildungsarten handelt es sich bei den folgenden Beispielen? Was ist richtig (R) und was ist falsch (F):
Geschirrspüler; Leasing; verfassungswidrig; Privatisierung; unhõflich
( )Komposition; Entlehnung; Komposition; Derivation; Derivation
( )Derivation ; Kontamination; Konversion; Entlehnung; Komposition
( )Akronym; Wortschõpfung; Entlehnung; Lehnübersetzung; Komposition
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
Was ist nach Schopenhauer das Hauptdilemma der Stachelschweine in seiner Parabel?
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
O texto seguinte servirá de base para responder à questão.
Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
O texto seguinte servirá de base para responder à questão.
Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)
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Die Stachelschweine
ArthurSchopenhauer
Eine Gesellschaft Stachelschweine drangte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Warme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwarmung sie wieder naher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daβ sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine maβige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen lnnern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwartigen Eigenschaften und unertraglichen Fehler stoβen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Hõflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung halt, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermõge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwarmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Warme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.
Quelle: SCHOPENHAUER, Arthur. Die Stachelschweine. Verfügbar unter: https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/stachel/stachel.html.(adapt iert)